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juli benommenheit der garten ist in sein grün versunken es gehen winde umher in den silberpappeln und weiden der sommer lehnt unter dem baldachin trunkener rosen die turteltaube ruft wie der muezzin der rittersporn baut seine fernblauen minarette auf sie stehn in meinem märkischen abendland wundersam im gras liegend es entgeht einem vieles beim aufrechtgehn was sich in hohen höhen abspielt die scheinbar schwerfälligen bewegungen der gestirne wie es heißt nach gesetzen wie ich glaube nach einer unhörbaren musik die vielleicht amadeus wahrnahm hölderlin oder chagall meere lebensart es ist ein privileg allein zu sein wenn das herz gleichmäßig schlägt die stille ein fluss ist in dem man treibt chopin hört lichter unter sich in der stadt sieht bücher um sich voller gedanken gleichgesinnter und dann die nebeltage man geht durch straßen durch den herbstlichen park wie durch bildergalerien kehrt heim mit einer dahlie einem roten feingeäderten blatt das einem zu füßen lag fühlt sich dem nah den man verloren und nicht verloren hat bis man sich eines tages selbst verliert |