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Christian Rempel, Jahrgang 1953, ist promovierter Physiker, verheiratet, Vater von fünf Kindern und fühlt sich ein wenig als Dichter. Er wohnt in Waltersdorf bei Berlin. Besuchen Sie Christian Rempel in seinem Gedichtladen. |
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In seinem Buch "Ein Tag im Leben des Zauberers Ambrosius" erzählt Christian Rempel Gegenwartsgeschichten, die sich um einen Zauberer ranken, der dem breiten Publikum besser unter dem Namen Merlin bekannt ist. Aus unteschiedlichen Perspektiven werden Ereignisse dargestellt, die uns Sterbliche bewegen (Friedrich Trebstein) |
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| Leseprobe Der Morgen Der weise Zauberer Ambrosius wurde vom Klang der Kawasaki geweckt, mit der seine Frau Penthesileia auf dem engen gewundenen Weg gerade das Schloss verließ, um zur Arbeit zu fahren. Sie war, wie es in Zaubererfamilien eigentlich unüblich ist, noch berufstätig, in einem namhaften Computerkonzern, in dem man ihre Dienste sehr zu schätzen wusste. Aber das Ehepaar hielt es nicht nur in diesen Dingen etwas ungewöhnlich, auch das Schloss war nicht so kahl und unwirtlich, wie es ein Zaubererschloss sonst zu sein pflegt. Zwar befand es sich auch auf einer weithin sichtbaren Anhöhe und war nur über den einen gewundenen Weg zu erreichen, auf dem ein gewöhnlicher Besucher zunächst kleine Proben bestehen musste und Rätsel zu lösen hatte, bevor er in das Schloss gelangen konnte. Auch stand das Schloss immer in einem besonderen Lichte, das die reichen Verzierungen und den lieblichen Bewuchs mit den seltensten Pflanzen so recht zur Geltung brachte und es schon von weitem so anziehend und geheimnisvoll erscheinen ließ, wie man es von einem Zauberschloss erwarten darf. Es fehlte auch nicht an der Einsamkeit, denn es lag in einem undurchdringlichen Gebirge Deutschlands, in dem kaum ein Mensch eine Wohnstatt erwartete. Die Berge taten aber auch die Wirkung, dass sie unmäßigen Wind und Wolken in einem Umkreis aufhielten, so dass das Schloss, solange die Sonne am Himmel ihre Bahn zog, im Lichte stand. Des Nachts war es so kunstvoll beleuchtet, dass es aussah, als stünde es auf einer Insel des ewigen Sonnenlichtes. Der Kater begrüßte den Zauberer, als dieser nun gegen sieben Uhr in seinen silbernen Pantoffeln aus dem Schlafgemach trat, mit aufgeregtem Hin- und Herlaufen. Ambrosius hatte keine gute Nacht gehabt, denn auch ihn drückten noch Pflichten, die einer Berufstätigkeit nahe kamen und die ihn diese Nacht wieder beschäftigt hatten ...
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Als Ambrosius so auf seinem Fahrrad durch die Gegend brauste, kam ihm der Gedanke, mal bei seiner Frau im Computerkonzern vorbeizuschauen, obwohl er wusste, dass sie solche Störungen am Arbeitstag nicht allzu sehr liebte, zumal er ja unangemeldet kommen würde. Man nahm die Schafe scheinbar nur als dekoratives Element, und in der aufgelockerten Verteilung der pelzigen Tiere lag etwas ungemein Beruhigendes. Wären da nicht in regelmäßigen Abständen unübersehbare Schilder mit einer englischen Aufschrift gewesen: "Restricted Area, keep off", man hätte es für eine Idylle halten können. Da war es auch schon, das Konzerngebäude. Es war kein großes Haus, sondern hatte eine Front im Stile eines englischen Landhauses, war völlig symmetrisch gebaut mit zwei turmartigen Hauptgebäuden und von dicken Schornsteinen gekennzeichnet, die den Dachfirst um weniges überragten. Dahinter stieg das Gelände mit dem gepflegten Rasen leicht an und darauf wieder malerisch verteilt: Schafe. Er ging nun zu Fuß durch einen gewundenen Heckenweg und stand vor dem Landhaus. Dank seines Batches konnte er die Tür problemlos öffnen, und betrat die Eingangshalle, in der sich kein Mensch befand, ihn aber von einer Art Wandzeitung die lächelnden Bilder der gesamten Belegschaft beäugten. An der Rückfront des Hauses befand sich ein großer Wintergarten, der der eigentliche Arbeitsplatz der Mitarbeiter war und der jeden Neuankömmling verblüffen musste, denn er glich mehr einem Fitnessstudio oder auch Kinderspielplatz im Grünen als einem Großraumbüro, das es ja eigentlich war. Gleich hinter dem Vestibül saß ein Papagei auf einem Zweig und musterte den Zauberer starr. Ambrosius wusste, dass es sich um eine Überwachungskamera handelte, aber ihm war auch klar, dass keiner Notiz davon nahm, dass er eingetreten war, wie auch die in Sichtweite befindlichen Mitarbeiter ihn nicht bemerkten. Links war eine Glaswand mit bunten Bällen, in denen unermüdlich einige Kinder herumtollten. Andere saßen gedankenentleert vor einer Projektionswand, auf der sich computeranimierte Figuren scheinbar sinnlos bewegten. Der Konzern war derart sozial, dass die Mitarbeiter ihre Kinder mit zur Arbeit bringen konnten und für sie den ganzen Tag in dieser Weise "gesorgt" wurde. Auf der anderen Seite befand sich ein Imbissraum, wo man sich jederzeit aus Automaten bedienen und es sich an den Tischen des Raumes bequem machen konnte. Das Ambiente war einem französischen Bistro täuschend nachempfunden. Die Einrichtung konnte als originell gelten. Dort saß auch ein etwas unansehnlicher Mann, dessen Äußeres ihn dennoch nicht hinderte, eine Selbstsicherheit auszustrahlen, wie man sie selten bei Menschen findet, und der scheinbar gerade wieder einen Witz erzählt hatte, denn die anderen am Tisch lachten herzhaft. Ambrosius kannte nicht seinen Namen, sondern nur seine Bezeichnung als der Boss. Als sich die Mitarbeiter vor Lachen bogen, schaute der Boss umher und sah Ambrosius, stand gleich auf, um ihn im Vestibül zu begrüßen. "Hi Ambrosius." Wie kam es nur, dass ihn als dem rechtmäßigen Mann einer so attraktiven Frau nun den ganzen Weg zur Schaukel solche eifersüchtigen Gedanken plagten, während der Boss munter voranging, als könne er zwei Dinge gleichzeitig tun, sich nach dem Fortgang der Projekte des Zauberers erkundigen und gleichzeitig den Flow von Penthesileia zu begutachten. Es waren besonders die mathematischen Untersuchungen, die den Boss nebenbei interessierten, denn er wusste, dass man diese einmal würde praktisch nutzen können. Was dem Chef entgehen musste, nahm Ambrosius in seinem inneren Kampf wahr, dass nämlich ein Mitarbeiter, der sich auf einem Laufband schwitzend ein Display betrachtete, schnell Bilder wegklickte, die Frauengesichter zeigten, deren offene gehetzte Münder und der abwesende angestrengte Gesichtsausdruck auf Situationen schließen ließ, in denen man sich besser nicht photographieren lassen sollte. Das nennt sich nun Arbeit hier, dachte Ambrosius bei sich und schaute nur noch einmal zu dem Boss hin, der immer noch lebhaft erzählte und dabei den Blick auf die Schaukel oder besser wohl auf Penthesileia geheftet hatte. Jetzt waren sie da und Ambrosius sah seine Frau wieder wie zum ersten Mal. Sie kam auf ihn zu und gab ihm einen Begrüßungskuss, der Ambrosius entwaffnete. Hatte er sich doch noch vor Sekunden als in einem Sündenpfuhl befindlich gewähnt und am liebsten seine Frau zu Hause behalten. Aber sie war die Reinheit und Sportlichkeit selbst, das konnte ihr wohl alles nichts anhaben hier. Er sah ihren konzentrierten Gesichtsausdruck, der freilich nicht mehr der einer Siebzehnjährigen war, aber das hätte ihm auch gar nicht so sehr gefallen. Er liebte ja nicht nur ihr faltenloses Gesicht sondern auch ihre Intelligenz. Diese braucht ja Zeit, um sich auf dem Gesicht eines Menschen abzuzeichnen. Und erst ihr Haar: Die Strähnen changierten in verschiedenen Farben und spielten in der Sonne. Wie gern hätte er noch mehr Zeit hier verbracht und nichts anderes getan, als sie nur so zu bewundern. Aber sie hatte ihm einen Auftrag gegeben, und so suchte er das Bistro auf. Ja, er hat sie hier noch nie in einer zweideutigen Situation angetroffen und sie scheint völlig immun gegen die begehrlichen Blicke und sicher auch Anspielungen. Aber er war schließlich der Mann, der auch die anderen Seiten seiner Frau kannte. Er wusste nicht, wie andere sie sahen, vielleicht nur als dekoratives Püppchen, aber er wusste mehr. Er wusste, dass ihre Leidenschaft über das hinausging, was ein Zauberer unbestimmten Alters im Bett noch leisten konnte. Sie hatte sich noch nie beschwert, aber war da nicht immer etwas übriggeblieben, das er nicht befriedigen konnte? Konnte es nicht sein, dass sie sich im Stillen nach einem anderen Mann sehnte, sogar ohne sich das einzugestehen? Er wusste, dass ihn auch seine herausgehobene Stellung als Zauberer nicht davor bewahrte, zu einem Nichts zerschlagen zu werden, vielleicht sogar durch einen absoluten Looser, der womöglich nur eins richtig kann und ihn somit selbst zum absoluten Looser machen würde. Auch wenn sie von sich aus ihn nicht in eine solche Situation bringen würde, welcher Mann kennt nicht die Tricks, die von seinem Geschlecht angewendet werden, um bei einer Frau zu landen, noch dazu einer verheirateten. "Wie war es denn vorhin in Deinem Kindergarten?", versuchte sie es noch einmal liebevoll lächelnd und ihm wurde klar, dass er noch gar nicht reagiert hatte und auf dem besten Wege war, so ununterhaltsam zu sein, wie er vorhin befürchtet hatte. "Hast Du etwas auf dem Herzen, hattest Du Dir mehr versprochen von dem Vormittag?", versuchte sie seine Seele zu berühren. "Was ist das eigentlich, Flow?" fragte er, auch wenn er sich damit wieder auf gefährliches Terrain begab. Sie merkte, dass er eigentlich nur aus dem Grund gekommen war, sich ihrer Liebe zu versichern. Gern hätte sie ihm davon gesprochen, denn dieses Gefühl ging bei ihr nie verloren, es war immer und ständig in ihr. Aber sagen konnte sie es jetzt nicht, es wäre zu herausgefordert gewesen. "Was hast Du denn heute noch vor? Hattest du nicht noch einen Termin beim Psychologen?" Er war sehr stolz auf sie und sagte: "Heute Morgen war der General da, ich soll Dir schöne Grüße sagen." Ambrosius wurde bewusst, dass er bis jetzt die Sache schon vollkommen vergessen hatte. Jetzt war es ihm selbst, als ob er in den Flow käme: "Er will etwas Lebendiges in der physikalischen Natur entdeckt haben, das eine besondere Disziplin hält. Es sollen Mikroteilchen sein." "Warte mal", sagte Penthesileia und gab etwas in die Tastatur ein, sie hatte auch an dem Bistrotisch eine Internetverbindung und blitzschnell den Namen in eine Suchmaschine eingegeben. "Der hat wohl einen berühmten Vorfahren, der Zeitgenosse von Goethe war: Johann Wilhelm Ritter. Wie heißt der Ritter denn mit Vornamen, vielleicht finde ich auch etwas über ihn." "Ich habe dem General ein Flakon mit diesem Trank mitgegeben, Du weißt, mit diesen Mücken darin." Da ging es auch schon los: "Ihr Männer scheint es immer für das Wichtigste zu halten, irgendetwas herauszubekommen. Dabei kommt es auf etwas ganz anderes an, manchmal geht es um die Sache selbst und man sollte in Ruhe abwarten, bis es von selbst herauskommt. Du sagtest doch, es geht um etwas Lebendiges. Es gibt aber nichts Lebendiges, das nicht auch einen eigenen Willen und vielleicht sogar eine Seele hätte. Darauf muss man Rücksicht nehmen, auch auf den armen Ritter." Ambrosius musste lächeln, dass sie dieses köstliche Gericht mit einem Wortspiel hineingebracht hatte. Und wie gleich wieder ihr Mitgefühl aufleuchtete, wo sie doch gerade erst zwei Sätze von diesem jungen Physiker gehört hatte, der nicht mal im Internet zu finden war, also sicher nicht so bedeutend. Er versuchte es mit einer Floskel: "Ein Mann braucht ein Ziel." So alt wie er geworden war, war er sich doch noch nicht im Klaren, worin sein Ziel eigentlich bestand. Penthesileia war nicht seine erste Frau, aber es war das erste Mal, dass es ihm zumindest im Geheimen vor allem daran gelegen war, alles für diese Frau zu tun. Sicher, auch sie würde altern, aber ihm war wohl bei diesem Gedanken und gern wäre er mit ihr gealtert und meinetwegen auch irgendwann gestorben. © 2006 Christian Rempel
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Rezensionen Ambrosius ist ein Zauberer, der mit seiner berufstätigen Frau Penthesileia auf einem Schloss in einem undurchdringlichen Gebirge Deutschlands lebt. Oft sind es ganz alltägliche, persönliche oder auch anrührende Dinge, die den Zauberer beschäftigen, doch in seinem langen Leben macht er auch Bekanntschaft mit illustren Persönlichkeiten und ihren Frauen, die unter leicht verfremdeten Namen auftreten, wie der Geheimdienstgeneral Markus Wolf, C.G. Jung, ein deutscher Physiker der Frühromantik namens Ritter oder gar Goethe. Mit diesem erlauchten Kreis spricht Ambrosius über Gott und die Welt im Sinne des Wortes. Was mit der rituellen morgendlichen Fütterung der anspruchsvollen Hauskatze und eifersüchtigen Bedenken des Zauberers wegen seiner schönen Frau beginnt, weitet sich bald zu einem Diskurs über naturromantische Vorstellungen von einer Belebtheit in der Physik sowie Überlegungen zu Staatstheorien, Gott und Christentum aus. Die fiktive Zusammenführung interessanter Persönlichkeiten ist es, was "Ambrosius" auszeichnet. Der Autor hat dem Zauberer Ambrosius offensichtlich viele seiner eigenen Ansichten, Charaktereigenschaften und vielleicht auch einige seiner kleineren Schwächen mitgegeben. Diese Geschichten beruhen sowohl auf profundem geschichtlichem Wissen als auch realen persönlichen Erfahrungen und vermischen diese miteinander. Die erste Geschichte "Der Morgen" schildert das frühmorgendliche, fast abergläubische Ritual der Fütterung der anspruchsvollen Hauskatze durch Ambrosius, was sehr humorvoll und für Katzenfreunde nachvollziehbar beschrieben ist. Hier sollte man aber nicht der Versuchung erliegen, "Ambrosius" für eine liebe und nette Sammlung von humorigen Alltagsgeschichten zu halten, denn bereits in der nächsten Geschichte "Der Zauberer und der General" stellt Rempel die Weichen für weitere Episoden seines Zauberers und anspruchsvolle, komplexe Themen. Dies ist insbesondere köstlich, wenn der unter seiner Eifersucht leidende Ambrosius zu seinem Psychiater C. G. Althaus geht und als Patient seinem Psychiater vielmehr eine Gralsgeschichte erzählt denn von ihm therapiert wird! Mit Prinzessin Diana über die Monarchie zu reden, hat auch seinen Reiz, mein persönliches Highlight ist jedoch das Gespräch von Ambrosius als <Fuzzy4@world.de>; mit <Johann.Andreä@schwaben.de>, dem vermutlichen Autor der Confessio Fraternitatis und Chymischen Hochzeit der legendären Rosenkreuzer, das in Form eines Mailaustauschs erfolgt, bei dem die Antworten Andreäs in auf Altdeutsch getrimmter Sprache und passend verschnörkeltem Zeichensatz abgedruckt sind. Etwas mehr Stringenz und weniger Abschweifung von den anspruchsvolleren Thematiken des Buches hätte hier gut getan; auch wenn der Autor zugesteht, eine dichterische und romantische Neigung zu haben die sich in positiver Weise auch im Buch widerspiegelt, wirken Dinge wie das Herbeizaubern eines Hamsters als Ersatz für den verstorbenen eines Kindes oder die oft etwas zu gefühlsduselnde Verehrung Ambrosius für seine Frau eher bremsend und deplatziert. Das Buch sollte am besten in kleinen Dosen gelesen werden, ein oder zwei Geschichten pro Tag reichen völlig aus, denn sie erfordern Konzentration und ein gewisses historisches Wissen und Interesse, regen zum Nachdenken und zur Diskussion an. Das Buch enthält zudem zwölf Illustrationen, die interessanterweise allesamt in gräulichen Erd/Naturfarben gehalten sind. Ihre Qualität schwankt leider sehr stark, einige gefielen mir sehr gut, andere hingegen gar nicht. Positiv aufgefallen ist mir die stärker als gewöhnliche Textnähe, die Illustrationen unterstützen so die Wirkung des Textes und stehen nicht, wie man es leider zu oft erlebt, als Einzelkunstwerke mit recht entferntem Bezug verloren im Text. Leichtfüßige Denkübungen Christian Rempel, Berlin, im wirklichen Leben tatsächlich promovierter Physiker, in seinem Buch surreal verschlungen mit einem des Zauberns mächtigen Erzähl-Ich, trotz aller Fiktion, die das ironische Durchleuchten leichter macht als eine allzu bieder autobiographische Erzählung, stellt er seinem Buch voran die Widmung "für die Bundeskanzlerin und Physikerin Angela Merkel, deren Lebensweg mich berührt." Fast träumt man sich beim Lesen dieser Kurzgeschichten-Sammlung in das Leben des Ehegatten von Frau Merkel hinein. Wie würde sich ein Mann fühlen, der seine Frau eine berufliche Karriere machen sieht und im Zuge der eilig voranschreitenden gesellschaftlichen Umwälzung von Männer- auf Frauenherrschaft Zuhause zurückbleibt mit zugerecht gestelltem Frühstück, der Aufgabe, die Katze zu füttern, beim Kindergarten vorbeizuschauen und brav den Termin beim Psychiater wahrzunehmen? Da kann man die Zeit auch noch damit vertändeln, dass man sich vom 80-jährigen Ex-DDR Geheimdienstchef Markus Wolf die Vergangenheit schön reden lässt, bis man sich wünscht, ihm einen Zaubertrunk einzuflößen, der auf einmal nichts als die reine unverdrehte Wahrheit heraussprudeln lässt ...
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